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Was bedeutet Rage Mode? – Aufklärung & Beispiele

Was bedeutet Rage Mode

Neue Wörter, neue Sprichwörter tauchen immer wieder auf und fangen bei den Jungen an und setzten sich dann durch und verbreiten sich so innerhalb der Generationen und zwischen ihnen. So ist es mit dem sogenannten „Rage Mode“ auch.

Wenn die Wut einen packt

Wenn man wütend ist, dann setzt man ungeahnte Kräfte und Emotionen frei. Wer das schon einmal erlebt hat, weiß genau, was das bedeuten kann. Man will Widerstände aus dem Weg räumen, man reißt die Verpackung auf, man schlägt auf das Kissen ein oder wirft eine Tasse an die Wand. So viel Kraft, um sie einzusetzen, so viel Kraft, um zu zerstören. Wut ist etwas, was man nicht unterschätzen sollte und genau hier setzt der „Rage Mode“ an.

Die Bezeichnung

Die Bezeichnung ist angelehnt an eine technische Computerspielsprache, in der eine Figur in einen solchen Modus gelangen kann oder ihn wieder verlassen. Natürlich ist das im echten Leben nie so der Fall, aber man verwendet es eben, wenn jemand wütend ist. Dann hat dieser Mensch den „Rage Mode“ erreicht und ist voller Power, Energie und Entschlossenheit, die er vorher vielleicht nicht gekannt hat. Müdigkeit und Besonnenheit sind vorüber und jetzt kann sogar etwas erreicht werden, was man vorher vollkommen für undenkbar hielt.

In einem Computerspiel erwartet man dann, dass man mit dem „Rage Mode“ einen unter normalen Umständen viel stärkeren Gegner besiegen kann, einen Abgrund überspringen kann, auch für den Preis des klaren Denkens und der sonstigen Energie. Und natürlich hält dieser Modus nur eine begrenzte Zeit an. So ist es ja auch mit der Wut im echten Leben.

Leicht spöttischer Unterton

Wenn man es über eine Person sagt, die den Ärger fühlt und seiner Wut freien Lauf lässt, dann kann man diese Bezeichnung auch als eine spöttische Beschreibung verwenden, indem man es etwas kleinredet und hindeutet, dass das auch gleich wieder vorbei sein kann. Ein Strohfeuer, was erst mal beeindruckend aussieht, aber keine langfristigen Konsequenzen hat. Damit ist der Ärger keine Gefahr, sondern eher etwas, was man belustigt mitbekommen kann.

Stille Bewunderung

Wenn jemand wild entschlossen ist, etwas zu tun, was man selbst nicht für realistisch hält, aber dann gelingt es, kann man mit einer gewissen Bewunderung diese Worte sagen. Jemand ist über sich herausgewachsen, hat bewusst seine Kräfte und den Mut gesammelt und etwas gewagt, etwas ist gelungen, etwas ist zustande gekommen und man ist total erstaunt. Und das hat dann auch nichts mit tatsächlicher Wut zu tun, wie sie oben beschrieben wurde, sondern einfach mit Kraft, mit Tatendrang und mit einem gewissen Eifer, mit dem man eine Sache angeht. So hat es doch etwas Positives und Bewundernswertes.

Fazit

Der „Rage Mode“ ist eine neudeutsche Bezeichnung für einen Zustand der Wut, der blinden Aktion, aber auch des Zusammennehmens des Mutes und des Tatendranges. Es kommt auf die Situation an, wann diese Bezeichnung passt, aber sie hat entweder etwas Verharmlosendes und Spöttisches an sich, aber auch in einem gewissen Kontext etwas Bewundernswertes und Würdigendes, wenn man etwas schafft, womit niemand gerechnet hätte.

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