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Was bedeutet dominant? – Aufklärung, Beispiele & Synonyme

Was bedeutet dominant

„Du bist sehr dominant“. Diese Aussage klingt vorwurfsvoll und deutet eine Grenze im Miteinander an. Das Adjektiv „dominant“ steht für ein vorherrschendes Verhalten. Dieses Verhalten tritt im geschäftlichen sowie persönlichen Bereich regelmäßig auf. Eine weitere Bedeutung des Advektives wird verwendet, wenn es um die Unterstreichung eines Merkmales geht: „die dominante Farbgebung“. Es wird ein hervortretendes Merkmal mit dem Adjektiv „dominant“ unterstrichen.

Die unterschiedlichen Bedeutung

Wird das Wort „dominant“ ausgesprochen, kommt sozusagen wie in der Schule das Lineal zum Einsatz. Der Rotstift wird gezückt und das Wort wird unterstrichen. Dahinter darf noch ein Ausrufezeichen gesetzt werden. Dominanz im Zwischenmenschlichen birgt jedoch Gefahren. Im medizinischen Sektor wird ein vorherrschendes Merkmal klar definiert. Dabei handelt es sich um eine explizite Ausprägung eines bestimmten Merkmales. Das Adjektiv unterstreicht die Aussage und hebt die Bedeutung hervor. „Dominant“ sind die Erreger XY vorhanden, rezessiv hingegen die Erreger vom Typ YY. Rezessiv ist sozusagen das Gegenteil von dominant im medizinischen Sektor. Im partnerschaftlichen Bereich ist das Gegenstück zum dominanten Auftreten, die devote Haltung. Der Mensch tritt unterwürfig vor dem dominanten Part auf. Der Begriff „dominant“ ist geläufig und wird als Verstärker in vielen Bereichen verwendet.

Wird heute noch ein dominanter Führungsstil gewünscht?

„Der Chef kam zur Tür herein. Mit seiner dominanten Art und Weise schüchterte er seine Mitarbeiter immer wieder aufs Neue ein. Nicht nur sein Auftreten zeugte von einer herausragenden Dominanz, sondern ebenso seine gesamte verbale Attitüde.“ Dominanz im Berufsleben wird als unangenehm empfunden. Mit dem Wandel des modernen Berufslebens veränderte sich der Führungsstil. Wobei heute noch nach wie vor die Dominanz in den verschiedenen Hierarchien eines Unternehmens zu spüren ist. Denn letztlich wird versucht, die Entscheidungen und der damit verbundene eigene Leistungsdruck von oben nach unten weiterzugeben. Dazu gehört oftmals ein dominanter Führungsstil. Versucht wird, dass der dominante Führungsstil nicht zwingend erkannt wird. Die Körpersprache und Wortwahl spricht jedoch eine deutliche Sprache.

Dominanz besitzt in sich einen rücksichtslosen Willen und birgt im Berufsleben Gefahren. Die Gefahr seine Mitarbeiter zu verlieren geht oftmals mit einem dominanten Führungsstil einher. Punktuell kann ein autoritärer Führungsstil angebracht sein, doch wirklich zeitgemäß ist dieser nicht mehr. Die Kunst besteht darin, seine Autorität nicht zu verlieren, ohne dabei zu herrisch oder dominant aufzutreten. Der Vorteil liegt beim dominanten Führungsstil, dass es unweigerlich zu schnellen Ergebnissen kommt. Eine Person entscheidet und trägt somit die alleinige Verantwortung. Der Weg von einem zielbewussten Agieren und einer dominanten Handlung ist eine Frage der persönlichen Haltung. Der ureigene Führungsstil der Autorität und Dominanz ist nicht zwingend erforderlich, um die Ziele als Führungskraft vollumfänglich zu erreichen. Eine zielorientierte Führungskraft kann frei von Dominanz die Mitarbeiter durch seine Persönlichkeit abholen und trotzdem seine Ziele erreichen. Es lässt vermuten, dass diese durchaus deutlicher ihr persönliches Potenzial entfalten können und werden.

Macht und Dominanz führt durchaus in die Sackgasse

In der heutigen modernen Arbeitswelt zählt Teamwork. Die Eigenständigkeit der Mitarbeiter wird durch die Zunahme der Möglichkeit des Homeoffices gefördert und letztlich erwartet. Der dominante Führungsstil wirkt fast unangebracht. Eine vollständige Kontrolle seiner Mitarbeiter ist nicht möglich. Erwartet werden Ergebnisse, welche in den eigenen vier Wänden erarbeitet werden. Dominanz birgt in der Arbeitswelt gleichzeitig das Gefühl der Kontrolle. Die Kontrolle wirkt in diesem Moment kontraproduktiv. Dominanz wirkt in einer Partnerschaft belebend. Eine Spannung in der Paarbeziehung wird erzeugt. Im Berufsleben wird dieser Spannungsbogen ebenso vollzogen, doch liegt der Unterschied klar auf der Hand. In einer privaten Beziehung besteht leichter die Möglichkeit, der Dominanz des Partners Grenzen aufzuzeigen. Im beruflichen Umfeld wird es zumindest im Ablauf schwieriger. In der privaten Partnerschaft kann eine Paartherapie bei einer unerwünschten und übertriebenen Dominanz helfen. Im Geschäftsleben führt oftmals der angeordnete Führungsstil des Unternehmens. Die Machtausübung an sich, ist ein Tanz auf dem Drahtseilakt.

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