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Was bedeutet loyal? – Aufklärung, Beispiele & Synonyme

Loyalität ist ein wichtiges Merkmal einer guten Gemeinschaft. Wer loyal ist, steht für die andere Person ein. Ein Mensch kann loyal zu einer weiteren Person oder der gesamten Gruppe sein.

Herkunft des Wortes „loyal“:

Der Begriff wird erst seit dem 19. Jahrhundert benutzt. Er stammt aus der französischen Sprache. Loyauté bedeutet Ehrlichkeit. Zuverlässigkeit und Ergebenheit werden synonym genutzt. Loyal ist das Adjektiv, mit dem eine Person und ihr Verhalten beschrieben werden. Dabei steht dieses immer in dem Verhältnis zu etwas oder jemandem.

Beziehung zu einer Person:

Wer loyal in der Beziehung ist, der steht für die andere Person ehrlich und geradlinig ein. Sollte der andere Mensch in Zweifel gezogen oder angefeindet werden, wird ihre Position gestärkt. Beim Mobbing geht es immer darum, eine Person zu verunglimpfen. Sind mehrere andere Mitglieder der Gruppe loyal, werden sie sich gegen diese Vorwürfe stellen. Die Loyalität ist in dem Fall stärker als die Angst, nun auch zum Opfer von Mobbing zu werden. Diese Art des Angriffs funktioniert nur dann, wenn keiner der Gruppe loyal zu dem Betroffenen steht.

Falsche Loyalität:

Ehrlichkeit kann nicht unehrlich sein. Obwohl der Begriff Loyalität diesem Hintergrund entstammt, kann er aber in sein Gegenteil umgewandelt werden. Falsche Loyalität entsteht dann, wenn einem Menschen oder einer Gruppe blind gefolgt wird. Selbst wenn die andere Person einen Fehler oder eine Lüge erkennt, werden diese nicht eingestanden. Aus vermeintlicher Loyalität werden dann diese Verhaltensweisen geschützt und mitgetragen.

Beziehung zu einer Gruppe:

Parteien sind dafür bekannt, dass sie einige Entscheidungen einstimmig fällen wollen. Die Loyalität der Einzelnen wird dann bei Abstimmungen eingefordert. Die Mitglieder sind in dem Beispiel verpflichtet, gegen ihren persönlichen Willen zu entscheiden. In diesem Fall entwickelt sich die Loyalität zu einem Zwang. Will eine Klasse zu einem bestimmten Ziel reisen, wird dazu eine Mehrheitsentscheidung benötigt. Zu Beginn wurden verschiedene Möglichkeiten zur Wahl gestellt. Die meisten Gruppenmitglieder haben sich für ein Ziel ausgesprochen. Loyalität zeigt sich danach darin, dass die gesamte Gruppe diese Wahl akzeptiert. Auch die Teilnehmer, die einen anderen Wunsch hatten, tragen das Ergebnis mit.

Synonyme zu dem Begriff „loyal“:

Es gibt verschiedene Worte, die synonym eingesetzt werden. Ehrlich, aufrecht, treu, fair und redlich sind nur einige von ihnen. Sie können ebenfalls zu Substantiven umgewandelt werden.

Loyalität in der Gesellschaft:

Eine Menge von Menschen wird nur dann zu einer Gemeinschaft, wenn viele Loyalität besitzen. In dem Fall können sich die einzelnen Personen aufeinander verlassen. Das Gesagte hat bestand, auch wenn andere Menschen eine gegensätzliche Haltung vertreten. Stehen die einzelnen Mitglieder loyal zueinander, können sie Unterschiede aushalten. Gegensätzliche Meinungen oder Wünsche werden besprochen. Wird dann ein Konsens gewonnen, ist dieser stabil. Loyale Mitglieder einer Gruppe sorgen dafür, dass auch belastende Situationen gemeistert werden können. Trotz Nachteile für den Einzelnen wird der Wert für die Allgemeinheit erkannt.

Fazit:

Loyalität ist das, was sich alle Menschen von anderen wünschen. Sie kann aber nur dann dauerhaft erreicht werden, wenn sie wechselseitig bewiesen wird. Eine Klasse wird ausschließlich in dem Fall loyal zu dem Lehrer oder der Lehrerin stehen, wenn sie auch von dieser Person diese Charaktereigenschaft erwarten können. Diese Sicherheit bewirkt, dass sich alle Mitglieder wohl und sicher in der Gemeinschaft fühlen.

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