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Was bedeutet optimistisch? – Aufklärung, Beispiele & Synonyme

Was bedeutet optimistisch

Das Wort „Optimismus“ beziehungsweise „optimistisch“ wurde bereits im 16. und 17. Jahrhundert in der Philosophie als „Das beste Leben der Menschen, in der bestmöglichen Welt“ beschrieben. Wenn man diese Auffassung etwas zerpflückt, dann passt diese Aussage erstaunlich gut – denn wie bereits vom lateinischen „Optimat“ abgeleitet, bedeutet „optimistisch“ genau das. Ein Mensch, der demnach „optimistisch denkt“ oder „optimistisch handelt“, hat dabei einen signifikanten Gedanken dabei: das Beste. Optimistisch kann eine Einstellung, eine definierte Sache oder ein Mensch sein. Menschen, denen Optimismus nachgesagt werden, werden auch oft als positiv oder zuversichtlich dargestellt.

Ein paar konkrete Beispiele, wann jemand optimistisch denkt oder handelt

Betrachten Sie als Beispiel eine Sache von ihrer besten Seite, denken Sie optimistisch. Gehen Sie einer Tätigkeit mit guter Hoffnung und viel Zuversicht nach, handeln Sie demnach optimistisch. Es kann sich also recht schnell erkennen lassen, worum sich die Thematik „Optimismus“ konkret handelt – nämlich darum, dass etwas positiv gestimmt ist. Allerdings kann der Zusammenhang dieses Wortes auch mit einem eher negativen Beigeschmack geliefert werden. Wenn es zum Beispiel heißt: „Sie sind einfach ein Optimist!“, kann es auch bedeuten, dass man Sie als naiv oder unverbesserlich indirekt bezeichnet. Es kommt also auf den gesamten Kontext an.

Optimistisch sind Sie auch dann, wenn Sie immer die Hoffnung bewahren und ständig daran glauben, dass sich alles zum Guten wenden wird, egal wie schlecht es gerade aussieht. Selbst in den dunkelsten Momenten sind Sie fähig, immer die guten Aspekte daraus zu ziehen. Gehen Sie eher betrübt durch das Leben, haben wenig Zuversicht in Sich selbst oder in die Gestaltung und Ausrichtung Ihres Lebens, sind Sie eher weniger optimistisch. Somit kann man sich einig sein, dass Optimismus in erster Linie eine durchaus positive Eigenschaft ist. Allerdings kann man sich von zu starkem Optimismus auch schnell blenden lassen. Alles durch eine rosa-rote Brille zu sehen, ist schließlich nicht immer objektiv und beeinflusst durchaus das eigene Urteilsvermögen. Somit sollte sich bei einem selbst eine gesunde Balance zwischen Optimismus und Objektivität einspielen.

Eine vereinfachte Bezeichnung von optimistisch sein wäre, wenn jemand „lebensbejahend“, „positiv“ oder „hoffnungsvoll“ ist.
Das genaue Gegenteil von Optimismus nennt sich Pessimismus.

Wie kann man optimistischer werden?

Optimismus kann man lernen. Das steht außer Frage. Für den einen ist es einfacher, eine positivere Sicht auf die Dinge und Geschehnisse zu entwickeln, wiederum der andere hat anfangs etwas mehr Schwierigkeiten, diese Art von Zuversicht aufzubauen. Nehmen Sie eine gesunde Einschätzung an Sich selbst vor.
Eines der ersten Dinge, die Sie bei der Entwicklung Ihres Optimismus beachten sollte, ist dass es viel Zeit kosten kann. Und das ist auch absolut nicht verkehrt. Ihre Manifestationen, Sichtweisen oder Einstellungen ins Positive zu verfrachten, kann gerade dann eine Hürde sein, wenn sowas wie persönliche Glücksmomente und dergleichen nur selten den Weg in Ihr Gemüt gefunden haben. Man stützt sich dann oft auf Sprüche wie „Ich rechne einfach mit dem Schlimmsten, dann bin ich am Ende nicht so enttäuscht.“ – und genau das ist das Problem dabei. Man spielt gar nicht erst mit dem Gedanken, dass es doch auch besser werden kann. Dass die Wahrscheinlichkeit recht hoch sogar sein kann, dass alles gut wird.

Wie optimistisch Sie sind, hat einzig und allein damit was zu tun, wie Sie denken. Ihre Art zu denken und Ihre Gedankengänge haben den größten, wenn nicht sogar den einzigen Einfluss darauf, wie Sie die Welt und Sich selbst sehen. Sie haben die Entscheidungskraft darüber. Fokussieren Sie sich auf die guten, schönen und positiven Seiten des Lebens, werden Sie merken, dass sich etwas wie ein Glücksgefühl in Ihnen auftut. Daher ist der Vorschlag, der an allererster Stelle steht der, dass Sie an Sich selbst arbeiten. Sich bewusst zu machen, was das Leben doch für Vorzüge anbietet. Manch einem würde es auch helfen, eine Art „Dankbarkeits-Tagebuch“ zu führen, wo man sich einfach mal jeden Abend dran setzt und aufschreibt, was einen heute alles gute passiert ist. Wenn man nur tief genug drüber nachdenkt, werden einem immer ein paar Dinge dazu einfallen.

Optimismus und eine optimistische Lebenseinstellung können ein wahnsinnig großer Unterstützer dafür sein, seine langersehnten Vorstellungen Wirklichkeit werden zu lassen. Daher könnte es sich lohnen, wenn Sie sich selbst die Frage stellen:
„Bin ich ein Optimist?“

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