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Was bedeutet mondän? – Bedeutung, Synonyme & Beispiele

Was bedeutet mondän

Das Adjektiv mondän steht für Mondänität und ist ein Synonym für Exklusivität, Eleganz und edle Extravaganz.
Ein mondäner Lebensstil ist demnach von kompromissloser Eleganz, Feinsinn, Klasse, Raffinesse, Kultiviertheit und Ästhetik geprägt. Wer ein mondänes Leben führt, ist daher vornehm, kultiviert, weltoffen und besitzt einen ausgeprägten Sinn für alles Ästhetische. Stilgerechte Inszenierungen mit Repräsentativ- Charakter dominieren die Erscheinung mondäner Personen, die einen Hauch von wohldosiertem Snobismus gepaart mit Grazie personifizieren. Luxus, Selbstbeherrschung und überdurchschnittlich hohe Ansprüche kennzeichnen eine mondäne Lebensführung, die Dritte inspiriert.

Adjektive wie unvermögend, stillos, unkultiviert, ungebildet, ungepflegt und geistlos sind prinzipiell als Gegenbegriffe zu Mondänität zu verstehen.

Mondänität erzählt von unvergänglichem Stil und Exklusivität

Für Außenstehende wirkt ein mondäner Lebensstil als erstrebenswertes Ideal, das es zielgerichtet anzuvisieren gilt. Derjenige, der mondän ist, gilt demnach als schillerndes und ikonisches Vorbild für Dritte. Stilikonen wie etwa

  • Victoria Beckham,
  • Grace Kelly,
  • Jackie Kennedy,
  • Audrey Hepburn,
  • Iris Apfel,
  • Carolyn BesSette,
  • Kate Middleton
  • und Kate Moss

gelten als Inbegriff für mondäne Erscheinungen. Die entsprechenden männlichen Pendants sind Erscheinungen wie beispielsweise

  • John F. Kennedy Jr.,
  • David Beckham
  • oder Keanu Reeves.

Mondänität erschafft ein oberflächliches Bild der Perfektion.

Carolyn Bessette; die Ehefrau des am 16.7.1999 im Zuge eines Flugzeugabsturzes verstorbenen John F. Kennedy Jr., der dank einer Mischung aus ausgeprägter Attraktivität, unvergänglichem Stil, Kultiviertheit und Scharfsinn zu den weltweit begehrtesten Männern der 1990er- Jahre gehörte, galt als Inbegriff für gelebte Eleganz und herausragenden Stil. Modeexperten verliehen ihr deshalb den Beinamen “ The Look“. Dieser Spitzname ist als Synonym für hochkarätige Mondänität gepaart mit einem außergewöhnlichen Stilgeheimnis zu verstehen.

Mondäne Personen sind ikonische Stilvorbilder, die nachhaltig begeistern

Caroline von Monaco; die Tochter der legendären Stilikone Grace Kelly, ist ebenso der Inbegriff von diskreter Grazie, Mondänität und exklusiver Eleganz. Sie fasziniert fortwährend mit unaufgeregten, niemals protzig wirkenden Looks, die raffiniert ihre natürliche Schönheit und unverwechselbare Grazie unterstreichen. Während sie sich im Rahmen der 1980er- Jahre primär in tailliert geschnittenen Tweed- Jacken in Begleitung von opulenten Schmuckkreationen und originellen Accessoires präsentierte, begeisterte sie im Zuge der 1990er- Jahre mit Kleidern im kühnen Smoking- Schnitt und maßgeschneiderten Anzügen. Ihre mondäne und exklusive Erscheinung stilisierte sie zu einer der begehrtesten Modeikonen der 1990er- Jahre.

Personen, die mondän wirken, sind demnach Garanten für modische Highlights und exklusive Looks, die zeitlos bzw. stilsicher daherkommen und bis heute nichts von ihrer ursprünglichen Faszination eingebüßt haben. Ein mondäner Lebensstil ist daher eine Inspirationsquelle, die sich tatsächlich niemals erschöpft, Begehrlichkeiten weckt und Außenstehenden als Orientierung für einen mutmaßlich erstrebenswerten Lebensstil dient. Die Supermodels der 1990er- Jahre in Gestalt von Claudia Schiffer, Naomi Campbell, Cindy Crawford, Kate Moss, Linda Evangelista, Helena Christensen und Christy Turlington sind ebenso als Paradebeispiele für Exklusivität, Schönheit und ein mondänes Leben einzustufen.

Der Kommentar des Supermodels Linda Evangelista, den sie während der 1990er- Jahre tätigte, unterstreicht diese These. Das französischstämmige Mannequin sorgte damals mit ihrer legendären Äußerung; “ ich stehe für unter 10000 US- Dollar am Tag Gage gar nicht erst auf“, international für Furore. Ein mondäner Lebensstil, der offensiv nach außen zur Schau gestellt ist, besitzt daher oftmals einen provokativen Charakter, der mitunter Neid bei Dritten begünstigt.

Mondäne Orte gelten als Tummelplatz für “ die Schönen und Reichen“

Als mondäne Orte gelten grundsätzlich Städte und Regionen, die als Mekka für mondäne Personen zu klassifizieren sind. Entsprechende Standorte tragen häufig den Beinamen “ Stadt der Schönen und Reichen“, da ein mondänes Leben prinzipiell mit Exklusivität und Ästhetik gleichzusetzen ist. Gemäß diesem Verständnis ist Mondänität generell an das Schöne, Exklusive und Luxuriöse gekoppelt.

Destinationen wie etwa

  • Cannes,
  • Monaco,
  • Capri,
  • St. Moritz,
  • Aspen
  • und Santorini

stehen exemplarisch für elegante Orte, die von Mondänität und Luxus regiert sind. Sie fungieren als Sehnsuchtsorte für diejenigen, die ein mondänes Leben anvisieren und eine mondäne Außenwirkung anstreben. Da entsprechende Orte als “ sicheres Refugium“ für die “ Schönen und Reichen“ gelten, sind sie tatsächlich ein Eldorado für entsprechende Personengruppen, sodass die Präsenz der mondänen Personen ein mondänes Flair forciert. Diese einzigartige und hinreißende Atmosphäre zieht Personen aller Altersklassen gleichermaßen in ihren Bann und lockt diejenigen an, die sich nichts sehnlicher wünschen als selber einen mondänen Lebensstil zu pflegen, als mondän eingestuft und in naher Zukunft als “ The Look“ tituliert zu werden.

Wahrhaftige Mondänität lässt sich allerdings nicht mit Geld oder materiellen Gütern erwerben. Um wahrhaftig mondän zu wirken, verlangt es nach einem Mix aus Geist, Scharfsinn, Stilbewusstsein, Kultiviertheit und unaufdringlicher Eleganz.

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