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Was bedeutet eitel? – Aufklärung, Beispiele & Synonyme

Was bedeutet eitel

Eitel zu sein, kann sich in eine für die Mitmenschen unangenehme Richtung entwickelt. „Du bist eitel“ beinhaltet die Aussage, dass derjenige es mit dem nach außen schön sein wollen übertreibt. Über das äußere Antlitz möchte die Person seinem Umfeld gefallen. Durchaus wirkt Eitelkeit arrogant und übertrieben. Die Skala der Eitelkeiten geht von übertrieben oft in jedem sich bietenden Spiegel sein Aussehen zu kontrollieren oder in einem arroganten und versnobten Auftreten. Die Waagschale von einem gepflegten Äußeren verkehrt sich oftmals in Extreme.

Der eitle Mensch an sich

Das männliche Genre wirkt eitel, wenn sich gar eine Sucht entwickelt, anderen gefallen zu wollen. Fast dandyhaft ist das Erscheinungsbild. Der Gang zur Kosmetikerin wird fast zur Sucht. Durchaus wirkt sich das übertriebene Verhalten im häuslichen Bereich durch eine Putzsucht aus. Alles soll schön sein. Er wird kaum eine Knitterfalte im Jackett dulden. Das Auftreten wirkt auf andere Menschen zumeist selbstgefällig. Der eitle Mensch möchte sich selbst als vollkommen präsentieren. Durch dieses Ansinnen entsteht schnell eine unangenehme Arroganz.

Der Selbsttest der Eitelkeiten

Jedes Schaufenster und jeder Spiegel wird zum Zwang, sein Erscheinungsbild kontrollieren zu müssen. Ist dies permanent der Fall, dann darf von Eitelkeit gesprochen werden. Der Eitelkeitsfaktor kann von 1 bis 10 in der Skala ausgerichtet werden. Doch wer bestimmt mit Gewissheit schon eindeutig, wie weit das Ganze schon in ein unangenehmes Extrem sich hochstilisiert hat. Eine eindeutige Antwort, ob es verwerflich ist, sein Selbstbild ständig optimieren zu wollen, kann weder mit ja oder mit nein beantwortet werden. Lediglich der permanente optische Check spricht für ein übertriebenes Verhalten. Für das private und geschäftliche Umfeld wird dieses Verhalten auf jeden Fall anstrengend. Selbstkritik ja, doch bitte auf einem gesunden Niveau!

Eitelkeiten im Beruf – eine unerwünschte Eigenschaft?

In der Schönheits- und Bekleidungsindustrie ist ein gewisses eitles Verhalten durchaus angebracht. Das äußere Erscheinungsbild sollte gepflegt wirken. Als Vertreter von kosmetischen Luxusmarken ist ein sehr gepflegtes Äußeres unabdingbar. Die eigene Eitelkeit ist fast eine Grundvoraussetzung. Der morgendliche Antritt zum Arbeitsbeginn darf nicht nur, sondern muss sogar zwingend bis ins Detail stimmig sein. Wird der Rougepinsel zu kräftig angesetzt, dann wird die Kundin sich durchaus wundern und gar Abstand von einem Kauf eines Produktes nehmen. Die Perfektion und die damit verbundene Eitelkeit spielen eine entscheidende Rolle bei der Präsentation der gesamten Produktpalette. Dabei darf und sollte sich das Auftreten nicht in Arroganz und übertriebene Eitelkeit verkehren. Es gilt, die Waagschale zu halten.

Private Eitelkeit schafft oftmals keine Freunde

Geht das natürliche Auftreten gänzlich im Privatleben verloren, kann diese Eigenschaft anstößig wirken. Übertriebene äußerliche Eitelkeiten gehen oftmals einher mit der fehlenden Leichtigkeit im Umgang miteinander. Die moderne Welt mit seinen Social Media Plattformen führt zu einer gar extremen Eitelkeit. Die Natürlichkeit vor allem der Frauen geht gänzlich verloren. Ein Filter wird angesetzt und ohne Retusche geht kein Foto raus in die Welt. Eine pure Welt der Eitelkeit vereint sich in einem Meer an Aufnahmen, welche der nackten Realität in keiner Weise entspricht. Sich natürlich zu zeigen, fällt den oftmals jungen Frauen immer schwerer. Aus diesem Kreislauf herauszufinden, wird immer schwieriger. „Body positive“
bildet eine Gegenbewegung zur eitlen Gesellschaft, doch wirklich durchgesetzt hat sich die neue Bewegung nicht.

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