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Taktik & Strategie – was ist der Unterschied?

Taktik & Strategie - was ist der Unterschied

Taktik und Strategie sind Wörter, mit denen man öfter in Kontakt kommt, je nach Weltlage auch aus den Nachrichten. Man kennt diese Wörter, man kennt sie, aber man kann nicht klar abgrenzen, was nun was ist und wie man sie verstehen kann.

Beides miteinander verbunden

Das eine geht nicht ohne das andere. Denn Taktik und Strategie sind untrennbar miteinander verbunden. Das Verhältnis kann man in dem folgenden Spruch erkennen: „Du hast die Schlacht gewonnen, aber den Krieg hast du verloren!“

Die Taktik

Die Taktik ist meistens das kleine der beiden. Es sind die einzelnen Schritte, die zum Erfüllen der Strategie führen sollen. Schlachten und wie man sie schlägt und wo man angreift, gehört zur Taktik, damit die Strategie, also der Sieg des Krieges, erfüllt werden kann.

Sie ist auf einen engen zeitlichen und räumlichen Rahmen begrenzt und kann daher leichter erkannt werden. Man kann schneller darauf reagieren und zeigen, dass man etwas dagegen zu unternehmen gedenkt.

Auch kann man mit verschiedener Taktik den Gegner verwirren, auf eine falsche Fährte locken und damit seine eigentliche Strategie dahinter verbergen.

Die Strategie

Strategie ist so groß, dass man sie leicht aus den Augen verliert. Es kann der Sieg in einem Krieg sein oder die komplette Verschiebung einer geopolitischen Lage und alles, was auf dem Weg zu diesem Ziel gemacht wird, jeder einzelne Schritt, ist eine Taktik, wird mit Taktik begangen und ist wesentlich offensichtlicher als seine Strategie und oft versuchen Kriegsherren und Politiker, ihre Strategie mithilfe verschiedener taktischer Manöver zu verschleiern, zu vertuschen, abzulenken und jeder schaut auf eine Schlacht, schaut auf Verluste, aber man kann einen Krieg und damit seine Strategie dennoch zum Siege führen.

Taktische und strategische Waffen

Die Begriffe findet man auch in der Verwendung von taktischen und strategischen Waffen.

Taktische Waffen sind für das Schlachtfeld gedacht und werden direkt gegen den Gegner eingesetzt. Dazu zählen auch taktische Kernwaffen, die eine geringe Sprengkraft haben.

Strategische Waffen dienen dem größeren Sinn der Abschreckung, damit man seine Ziele auch halten kann, die man erreicht hat und es gar nicht erst zum Krieg kommt. Das sind unter anderem die großen und mächtigen Kernwaffen, die verheerende Wirkungen entfalten könnten.

Definition dennoch strittig

Es gibt einige Definitionen von Strategie und Taktik und die Übergänge werden auch als fließend angenommen. Dennoch ist es von klein zu groß ein Maßstab, den man verwenden kann. Die Schlacht als ein strategisches Mittel, um den Krieg zu gewinnen und der Krieg selbst und alles, was damit erreicht werden soll, als strategisches Ziel. Viele kleine taktische Schritte für eine große Wegstrecke der Taktik.

Nicht jeder beherrscht beides

Man kann ein guter Taktiker sein, aber ein schlechter Stratege oder beides. Nur wenige waren beides. Man kann also in einer speziellen Situation genau wissen, was zu tun ist, aber nicht fünf oder zehn Jahre vorausplanen, wenn man zum Beispiel für ein Unternehmen arbeitet. Idealerweise kann man beides, aber das trifft man nur selten und das ist auch eine Anforderung an Führungskräfte in Unternehmen und Politik.

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